Verkehrsministerium plant Punkte für Lärmsünder

26. Oktober 2007

Das Verkehrsministerium denkt darüber nach, für zu laute Musik im Auto 40 Euro und mindestens einen Punkt zu verhängen. Die Musik lenke ab und zudem gebe es “Fahrerfluchten”, weil die Fahrer den Anstoß nicht hören konnten.

Das wird ja witzig: Zum Beweis für die Tatsache, dass die Musik nicht zu laut war: Sachverständigengutachten.

Fragt sich nur, was “zu laut” ist und ob wir dann nicht auch bald bei “zu alt”, “zu jung”, “zu lange nicht mehr gefahren” und “zu mutung” sind.

Quelle: www.gmx.de

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3 Kommentare zu “Verkehrsministerium plant Punkte für Lärmsünder”

  1. 01

    Gute Idee – hätte man z.B. am 22.09.07 bei dem unerträglichen Musik- & Motorlärm auf dieser Verrückten-Party am Berliner Salzufer auch machen sollen. Mich wundert bis heute, dass keiner der Anwohner die Polizei gerufen hat – fest steht nur, dass so etwas nächstes Jahr hier nicht mehr geduldet werden wird.

    Amateurjurist am 26. Oktober 2007 um 15:39
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  2. 02

    Dass im Verkehrsministerium jemand denkt, halte ich angesichts (nicht nur) dieser Meldung für ein Gerücht.

    RA J. Melchior am 26. Oktober 2007 um 17:32
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  3. 03

    Das klingt ja mal wieder nach ‘ner Guten Idee™. Wie möchte man sich über die Lautstärke zum “Tatzeitpunkt” Gewissheit verschaffen? Wie weit war der Lautstärkeregler aufgedreht? Welche Musik lief denn?
    Vielleicht gibt’s dazu demnächst einen Radioschreiber – analog zum Fartenschreiber, geeicht, verplombt und versiegelt.

    Also, diese Rowdies stören mich genauso, wenn sie an meiner Bude vorbeirumpeln – aber irgendwo muß man mal ‘n Punkt machen.

    doppelfish am 29. Oktober 2007 um 15:37
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