Frechheit siegt nicht immer

6. Februar 2007

Die Berliner Polizei berichtet:

Eine in sich logische aber trotzdem unverfrorene Antwort erhielten heute früh Beamte der Autobahnpolizei von einem 20-Jährigen Reinickendorfer nach einer Verkehrsstraftat. Der Fahrer eines „5-er BMW“ fiel den Polizisten auf, als sie gegen 2 Uhr 40 auf der Seestraße in Wedding in Höhe des Dohnagestells wenden wollten, um wieder in Richtung der Stadtautobahn zu fahren. Nachdem der „grüne Abbiegepfeil“ signalisierte, dass der querende Verkehr „Rot“ hat, konnte nur eine Gefahrenbremsung den Zusammenstoß mit dem jungen Mann verhindern, der auch zur Autobahn wollte. Auch an der nächsten, ebenfalls „Rot“ abstrahlenden Ampel hielt der 20-Jährige nicht an. Nachdem die Beamten ihn stoppten und auf sein verantwortungsloses Fehlverhalten hinwiesen, reagierte er mit Unverständnis und fragte, wie er denn bei fast 100 km/h an einer „Roten“ Ampel noch anhalten solle. Diese Frage muss er sich für längere Zeit nicht mehr stellen, denn die Polizisten beschlagnahmten seinen Führerschein auf Probe und fertigten eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung.

Na Ja Fechheit siegt nicht immer. Aber plausibel wars.

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