Dauerhafte Besserung
19. Januar 2009
Rund drei Millionen Mal mussten Polizisten und Ordnungsamtmitarbeiter 2008 auf der Straße anfangen zu tippen oder zu schreiben: Ein Knöllchen war fällig. Damit benahmen sich die Berliner Autofahrer allerdings deutlich besser als noch 2007 – und der Senat glaubt an eine dauerhafte Besserung.
Quelle: Berliner Morgenpost
Es ist ja schön, daß unsere Regierenden an das Gute im Berliner glauben. Aber könnte der Rückgang auch daran liegen, daß insgesamt weniger gefahren wird?
Ich kann mich jedenfalls noch sehr gut daran erinnern, daß es in unserem Kiez abends nicht mehr möglich war, ein Auto abzustellen, weil selbst die Stellflächen im Parkverbot besetzt waren. Heute bekomme ich auch um 22 Uhr noch einen legalen Parkplatz vor der Haustür.
Wenigstens wird sich der Haushalt ab diesem Jahr freuen. Denn wenn die Anzahl der Buß- und Verwarnungsgelder vielleicht weiter sinken werden – die Höhe der Bußgelder sinken jedenfalls nicht.


3 Kommentare zu “Dauerhafte Besserung”
01
Naja,
ich würde das eher darauf zurückführen, dass die Mitarbeiter der Ordnungsämter und die Angestellten im Polizeidienst fast ein halbes Jahr gestreikt haben und daher die Überwachung des ruhenden Verkehrs kaum erfolgte und das Fotostudio Glietsch sogut wie geschlossen war.
02
Daran hatte ich nicht mehr gedacht. Das könnte sicherlich auch eine Ursache für den Rückgang sein.
03
Und wer traut sich jetzt, dieses Detail an den Senat weiterzuleiten?
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