Samstag, 30. Dezember 2006
So was nennt man eine alkoholbedingte Ausfallerscheinung: Weil er die Verkehrskontrolle für eine Autopanne hielt, hat ein angetrunkener Autofahrer ausgerechnet Polizisten seine Hilfe angeboten. Die Beamten hatten in der Nacht zum Freitag in Bremen Autos kontrolliert, als der 37-Jährige freiwillig stoppte. Schwankend näherte er sich den verdutzten Beamten und bot seine Unterstützung an. Mit einem Promillewert von 1,5 wurde der hilfsbereite Mann vorläufig festgenommen und sein Führerschein beschlagnahmt.
Quelle: taz vom 30.12.2006
Naja, vielleicht kann der Verteidiger des Fahrers die angebotene Hilfe bei der Bemessung der Strafe oder der Sperrfrist verwerten.
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Sonntag, 10. Dezember 2006
Es ist eigentlich in jedem Jahr dasselbe:
Verstärkte polizeiliche Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr in der Vorweihnachtszeit und zum Jahreswechsel
Zu Beginn der Vorweihnachtszeit hat sich die Berliner Polizei an einer gemeinsamen Schwerpunktaktion der nord- und ostdeutschen Länder beteiligt und am gestrigen Tage sowie in der vergangenen Nacht mit vermehrten Kontrollen überall im Stadtgebiet vor allem nach Alkoholsündern im Straßenverkehr „gefahndet“.
Schon bei leichten Fahrunsicherheiten und Verhaltensauffälligkeiten wurden Autofahrer angehalten und mit Alkohol- sowie auch Drogentestgeräten ganz gezielt auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft.
Kontrollen wurden am Abend und in der Nacht vor allem im Bereich der vielen Weihnachtsmärkte aber auch auf den Berliner Autobahnen durchgeführt. Am Sonntagmorgen überwachten Zivilstreifen gezielt das Umfeld von Diskotheken und Clubs, die in erster Linie von jungen Erwachsenen besucht werden. Insgesamt standen neun der ca. 830 überprüften jungen Fahrzeugführer unter Alkohol- oder Drogenbeeinflussung.
Ergänzt wurden die Kontrollen der Nacht durch zahlreiche Aufklärungsaktionen, bei denen die Verkehrsteilnehmer mit Reaktionstestgeräten, Drogenerkennungsgeräten, Schautafeln und diversem Info-Material anschaulich über die Gefahren von Alkohol- und Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr informiert wurden.
Gemeinsames Ziel der Länder ist es, gerade jetzt zum Jahresende, das erfahrungsgemäß von unzähligen privaten und betrieblichen Feierlichkeiten geprägt ist, durch verstärkte Überwachung einen Anstieg der Alkohol- und Drogenunfälle zu verhindern.
Die Berliner Polizei wird deshalb in den kommenden Wochen die Kontrollen noch spürbar intensivieren und dabei insbesondere an den Wochenenden auch das Umfeld der vielen Weihnachtsmärkte einbeziehen. Sie rät daher eindringlich, beim Besuch von Weihnachtsfeiern und –märkten auf das eigene Auto schon dann zu verzichten, wenn der „wärmende Genuss von Glühwein und Co.“ nicht ausgeschlossen scheint.
Quelle: Polizeiticker auf berlin.de
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Dienstag, 28. November 2006
Ein betrunkener Autofahrer hat heute früh in Spandau ausgerechnet einen Einsatzwagen der Polizei gerammt und ist anschließend geflüchtet. Der 38-jährige „VW- Fahrer“ fuhr gegen 4 Uhr an der Wilhelm- Ecke Metzer Straße auf das Einsatzfahrzeug auf und flüchtete anschließend über die Pichelsdorfer Straße in Richtung Heerstraße. Beim Abbiegen nach rechts in die Weißenburger Straße verlor er die Kontrolle über den „Golf“, prallte gegen eine Hauswand und fuhr anschließend in eine Telefonzelle. Dabei zog er sich eine Kopfverletzung zu, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurde. Die Polizeibeamten, die sofort die Verfolgung aufgenommen hatten, beschlagnahmten den Führerschein des Unfallfahrers.
Das ist mal wieder so eine Geschichte, die der Fahrer später mal seinen Enkeln erzählen kann …
Und Glück hat er dabei noch gehabt: Heute geht kaum noch einer zum Telefonieren in die Zelle. Das hätte sonst richtig böse enden können.
Ob dem Trunkenheitsfahrer allerdings die Zelle erspart bleibt, hängt von seinem Strafregister ab. Und wohl auch von seinem Verteidiger.
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Montag, 27. November 2006
Ein 25-jähriger Mann hat in der vergangenen Nacht in Treptow versucht, mit einem Auto vor der Polizei zu flüchten.
Die Beamten waren gegen 20 Uhr 50 in der Kiefholzstraße auf den Mann und seinen Beifahrer in einem „KIA“ aufmerksam geworden, da er mit etwa 90 km/h unterwegs war. An der Kreuzung Ecke Dammweg forderten die Polizisten ihn auf, nicht weiter zu fahren. Der 25-Jährige bog in den Dammweg ab und beschleunigte stark. Unterwegs missachtete er mehrere „Rot“ zeigende Ampeln und versuchte, den mit Blaulicht und Martinshorn hinterher fahrenden Einsatzwagen von der Straße zu drängen, als dieser überholen wollte. In der Harzer Straße Ecke Lohmühlenplatz prallte der „KIA“ gegen einen geparkten Anhänger, bevor deren Insassen gegen 21 Uhr 05 in der Onckenstraße aus dem Fahrzeug sprangen, obwohl es noch nicht stand. Der „KIA“ rollte danach gegen ein geparktes Auto. Der 18-jährige Beifahrer konnte noch dort festgehalten werden, der 25-Jährige wurde nach kurzer Verfolgung zu Fuß in der Grabowstraße gestellt.
Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Fahrer des „KIA“ keine Fahrerlaubnis hat und dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Potsdam ausgestellt war, da er eine Geldstrafe aus einer Verurteilung noch nicht bezahlt hatte. Gegen ihn wird jetzt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht in zwei Fällen ermittelt. Gegen die Halterin des „KIA“ wird ebenfalls ermittelt, da sie dem 25-Jährigen das Auto überlassen hatte. Der Mann wurde nach Bezahlen der Geldstrafe wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Polizeiticker auf berlin.de
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